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Eckpunkte für eine verbesserte ISB in Bremen

"Die Zukunft der ISB in Bremen" lautete der Titel eines Fachtags im Gehörlosenfreizeitheim Bremen. Dort diskutierten am 30. Juli  Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind, mit Assistent/innen und Mitarbeiter/innen des Sozialdienstes Erwachsende des Amtes für Soziale Dienste unter anderem über eine Liste von Vorschlägen zur Verbesserung der Individuellen Schwerstbehindertenbegleitung (ISB).

Der Fachtag war der vorläufige Schlusspunkt eines fachlichen Austausches, zu dem die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen und SelbstBestimmt Leben Bremen eingeladen hatten. Dem Fachtag waren drei Workshops vorangegangen, bei denen die ISB-Nutzer/innen, die Assistent/innen und die Mitarbeiter/innen des Sozialdienstes Erwachsene (SDE) Gelegenheit hatten, sich jeweils untereinander über einige heikle Themen im Zusammenhang mit der ISB auszutauschen. Die Workshopergebnisse wurden dann auf dem Fachtag vorgestellt und mit allen Beteiligten in kleinen Arbeitsgruppen diskutiert. An dieser Diskussion nahmen auch Mitarbeiter/innen aus der Sozial- und aus der Gesundheitsbehörde sowie die Leitungen der ISB-Tträger in Bremen teil.

 

Ein zentraler Diskussionspunkt waren die "Eckpunkte einer verbesserten ISB in Bremen", die auf dem Fachtag von den Veranstalterinnen des gesamten fachlichen Austausches vorgestellt wurden. Die Eckpunkte greifen eine Reihe von Analysen, Ideen und Forderungen aus den einzelnen Workshops auf und setzen diese in Vorschläge für konkrete Maßnahmen um. Die Diskussionen in den Arbeitsgruppen des Fachtags zeigten, dass die Eckpunkte bei den meisten Teilnehmer/innen auf grundsätzliche Zustimmung stießen. Aber es gab auch kritsche Stimmen, denen die Eckpunke nicht weit genug bzw. schon zu weit gingen; andere hätten sich konkretere Vorschläge gewünscht.

 

Zum Abschluss des Fachtags stellte Horst Frehe, Staatsrat für Soziales, seine Sicht der Dinge dar. Er machte deutlich, dass er die Eckpunkte für eine gute Grundlage zur Verbesserung und Weiterentwicklung der ISB hält und dass er sich für deren Umsetzung stark machen will. Frehe lobte auch den Weg, auf dem diese Maßnahmenvorschläge zustande gekommen sind, nämlich unter unmittelbarer Beteiligung der Menschen, die von solchen Veränderungen direkt betroffen wären, ganz getreu dem Motto der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung: Nichts über uns ohne uns.

 

Wenn Sie mehr über die Hintergründe und Ergebnisse des fachlichen Austausches über die Zukunft der ISB in Bremen erfahren möchten, stehen Ihnen die folgenden Dokumente zum Herunterladen zur Verfügung:

die Einladung (Größe: 222 kB; Downloads bisher: 1653; Letzter Download am: 24.06.2017) zu den Wokshops und dem Fachtag,

der Fragenkatalog (Größe: 391 kB; Downloads bisher: 1521; Letzter Download am: 24.06.2017), der für alle Workshops gleich war,

eine Synopse (Größe: 168 kB; Downloads bisher: 1617; Letzter Download am: 24.06.2017), mit Hilfe derer Sie die Ergebnisse der einzelnen Workshops vergleichen können, und

die Eckpunkte einer verbesserten ISB in Bremen (Größe: 312 kB; Downloads bisher: 1544; Letzter Download am: 24.06.2017).



Autor: Winkelmeier -- 14.12.2016; 14:46:17 Uhr

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